Info Nr. 20111212 / Dezember 2011

pro vita – Stiftung zur Bekämpfung weltweiter Armut und
zur Förderung menschenwürdiger Lebensbedingungen

Zehn Jahre aktive Hilfe für die Ärmsten der Armen

pro vita; Foto: privat

Jetzt ist sie da: die CD mit dem pro vita Song 2011 von „2accord“.
Fotos: privat

Verantwortung auch außerhalb ihrer Aufgabenbereiche als Unternehmer und Familienväter zu übernehmen – das haben sich die Gründungsmitglieder der Stiftung pro vita 2001 auf die Fahne geschrieben. Seitdem haben ihre Aktivitäten viele Kreise gezogen, mit denen sie andere Menschen berührten – und motivierten, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ebenfalls tätig zu werden. In diesem Jahr waren dies unter anderem „2accord“ – zwei Musikerinnen, die ihr Talent einsetzen, um ihrerseits Wellen zu schlagen. Inspiriert wurden sie dazu durch den Film „Augen der Hoffnung – Helfen heißt Handeln“, der im Dezember letzten Jahres in Schwäbisch Gmünd Premiere feierte und der über die Tragik, aber auch die Freuden in einem der weltweit ärmsten Ländern – Nepal – erzählt. Jetzt kann die brandaktuell erschienene CD mit dem Song „Eyes of Hope“ samt informativem Booklet bei pro vita kostenlos bezogen werden.

Schwäbisch Gmünd, 15. Dezember 2011. Eigentlich könnten sie stolz sein auf das, was sie in den vergangenen zehn Jahren erreicht haben, auf die Spuren der Hilfe, die die Gründungsmitglieder der Stiftung pro vita in Ländern, wie Senegal, Swasiland, Indien, Kaschmir, Sri Lanka, Nepal und Kambodscha hinterließen. „Sind wir auch“, so der Präsident des Kuratoriums, Harald Röder. Doch schwerer wiege ihr Bewusstsein: „Es ist noch lange nicht genug.“ Was allerdings nicht in dem Sinne gemeint sei, dass persönlich ehrenamtliche Hilfe bis zur Selbstaufgabe geleistet werden müsse.

pro vita; Foto: privat

Sie wollen „viele Menschen über die Musik erreichen und auffordern, die bewundernswerte Arbeit der Stiftung zu unterstützen“: Uta Bollwerk (links) und Isabel dos Santos.

Die Philosophie von pro vita ist eine andere: „Wer gewillt ist, kann bereits in seiner nächsten Umgebung – also im eigenen Mikrokosmos –, tagtäglich für ein bisschen mehr Gerechtigkeit sorgen. Allein schon dadurch, dass er seinen Mitmenschen mit Respekt begegnet. Das gleiche Prinzip setzen wir auch in den armen Ländern vor Ort um: Die Menschen, die wir unterstützen, sollen nach einiger Zeit nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen sein.“

Ein solches Ziel verfolgt das „Prevention Home Chisopani/Nuwakot“ in Nepal. Dort werden junge Frauen nicht nur über die Gefahren von Verschleppung und Zwangsprostitution aufgeklärt, sondern lernen auch lesen und schreiben sowie diverse Handarbeitstechniken und Grundkenntnisse in Hygiene und Medizin.

Ein anderes Projekt, das die Stiftung fördert, ist die Vermittlung von Kinder- und Jugend-Patenschaften. Harald Röder selbst ermöglichte der Nepalesin Bindu Hima Devi Chamlagai auf diesem Wege seit 2004 zunächst eine Grundschulausbildung, danach den Besuch einer weiterführenden Schule. Jetzt wird er sie noch bis zum Ende ihres Studiums begleiten. Dann wird sie mit exzellenten Voraussetzungen auf eigenen Füßen stehen können.

Ein drittes Exempel betraf Not leidende AIDS-Waisenkinder in Swasiland. Sie wurden in kleine Gruppen eingeteilt, erhielten ein Dach über dem Kopf und konnten so – unter entsprechender Aufsicht und mit Betreuung, versteht sich – zumindest ansatzweise wieder in einer Art Familienstruktur leben. Durch das Saatgut, das ihnen mit Spendengeldern gekauft wurde, konnten sie sich sogar eine eigene Ernährungsgrundlage schaffen.

pro vita; Foto: privat

47 Minuten lang Nepal: Es waren diese Bilder des Films „Augen der Hoffnung – Helfen heißt Handeln“, die Isabel dos Santos zu einem Liedtext inspirierten, den Uta Bollwerk hernach vertonte.

„Wir wollen den Menschen Startchancen für ein Leben in Selbstverantwortung und Würde geben“, fasst Harald Röder zusammen. Aus diesem Grund ist pro vita insbesondere um die Förderung langfristiger Projekte und Strategien bemüht. Mit unterschiedlichen Mitteln – je nach Background der einzelnen Mitglieder, Freunde und Förderer. „Jeder gibt oder macht das, was er kann.“ Während die einen ihren Beitrag als finanzielle Unterstützung leisten, beteiligen sich andere mit Sachspenden oder unentgeltlichen Arbeitseinsätzen. Wieder andere helfen über entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. „Ganz gleich, für welche Art von Engagement sich jemand entscheidet: Er bringt etwas in Gang. Und das wiederum bewegt andere.“

So wie die beiden Musikerinnen, die gemeinsam als „2accord“ auftreten: Auch sie hatten den Film „Augen der Hoffnung – Helfen heißt Handeln“, der vor einem Jahr in Schwäbisch Gmünd uraufgeführt worden war, gesehen. 47 Minuten lang erlebten sie Nepal – mit aufwühlenden Szenen, aber auch mit Lichtblicken. „Diese Bilder berührten und erschütterten uns gleichermaßen.“ So sehr, dass Isabel dos Santos kurzerhand einen Text verfasste und Uta Bollwerk eine Melodie dazu komponierte.

Fortan ließ ihre so entstandene Ballade „Eyes of Hope“ die Beiden nicht mehr los. „Also beschlossen wir, ihn auf die Playlist unseres Konzertes im März zu setzen ... Die Emotionen, die das Stück dann beim Publikum hervorrief, waren schlicht überwältigend.“ An diesem Abend festigte sich der Wunsch der beiden Bocholterinnen, den Song pro vita zur Verfügung zu stellen, „um damit viele Menschen über die Musik zu erreichen und aufzufordern, die bewundernswerte Arbeit der Stiftung zu unterstützen“.

Schon im Mai wurden die ersten Schritte in diese Richtung unternommen: Zusammen mit Chris Paus (Klavier, Schlagzeug, E-Gitarre und Bass) sowie Thomas Englmann (Saxofon) fanden sich Isabel dos Santos (Gesang) und Uta Bollwerk (Gesang und Gitarre) zu Aufnahmen in einem Düsseldorfer Tonstudio ein.

Nachdem im September die Produktion abgeschlossen war, konnte die CD vervielfältigt werden. Zu guter Letzt galt es noch, das Cover-Artwork umzusetzen. – „Was recht umfangreich wurde, denn wir haben die CD mit einem mehrseitigen Booklet versehen, in dem die zehnjährige Arbeit von pro vita mit vielen Fotos dokumentiert wird“, wie Harald Röder erklärt. – Jetzt ist das Lied frei gegeben. „Wer Interesse an einer solchen Benefiz-Single hat, darf sich gerne unter der Rufnummer 07171/87488-30 an pro vita wenden und ein kostenloses Exemplar bestellen“, so Harald Röder.

Wer mehr über die Tätigkeiten der Stiftung wissen möchte: Auf ihrer Website www.stiftung-provita.de finden sich zahlreiche Informationen.

(ca. 7.000 Zeichen, der Abdruck ist honorarfrei, ein Belegexemplar erbeten)

IMPRESSUM

Harald Röder (V.i.S.d.P.)
pro vita
Stiftung zur Bekämpfung weltweiter Armut und
zur Förderung menschenwürdiger Lebensbedingungen
Karlsbader Straße 18
73527 Schwäbisch Gmünd
Fon: 07171 - 8 74 88 - 30
Fax: 07171 - 9 77 90 - 77
E-Mail: info@stiftung-provita.de
Internet: www.stiftung-provita.de

REDAKTION

Adriana Rossi
aropra Presse- und PR-Service
E-Mail: info@aropra.de
Internet: www.aropra.de

Gmünder Tagespost, 19.11.2010

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Rems-Zeitung, 29.12.2011

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