DRK-RHS-Info Nr. 20110811

DRK-Rettungshundestaffel Kreisverband Schwäbisch Gmünd

Zur SWR3 Comedy nach Neuwied

Gleich für zwei Sommerevents verloste der Radiosender SWR3 im Zeitraum vom 26. Juli bis 8. August Tickets exklusiv an Gruppen, Clubs und Vereine. Auch Sarah Schütz beteiligte sich – und gewann schon bei der dritten Ziehung zwölf Eintrittskarten für die DRK-Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd. Schwer war ihr die Wahl zwischen „CONCERT oder COMEDY“ nicht gefallen: „Nach den zum Teil recht anstrengenden Umstrukturierungen innerhalb der Staffel während der vergangenen Wochen war klar: Wir brauchen jetzt dringend etwas zum Lachen.“ Dass die Veranstaltungen im Hof von Schloss Engers im rund 350 Kilometer entfernten Neuwied am Rhein stattfinden, registrierte die Studierende erst, nachdem sie sich von dem „kleinen Schock“ durch den Anruf vom Sender und dem Hören ihrer eigene Stimme im Radio wieder erholt hatte. Dennoch war die DRK-Rettungshundestaffel am Abend des vergangenen Donnerstags, 11. August 2011, in der am Fuße des Westerwaldes und im romantischen Rheintal gelegenen Stadt vertreten.

DRK-Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd; Foto: Thomas A. Jeschke

Vor der SWR3-Bühne im Hof von Schloss Engers in Neuwied am Rhein: Schwäbisch Gmünd, vertreten durch die DRK-Rettungshundestaffel.
Foto: Adriana Rossi

Schwäbisch Gmünd/Neuwied. Man musste nicht unbedingt Mitglied bei den „Antizyklischen Rasenpflegern“, im „Club der Rabenmütter“, der „Trinkerfreunde Garnberg“, der „Ramazotti-Hexen“ oder im „Männerkochclub Angebrannt 98 Marienrachdorf“ aktiv sein, um an der großen Radio-Verlosung teilnehmen zu können. Hauptsache, es handelt sich um eine Gruppe Menschen mit gleichen Interessen. Am Ende gewannen in ganz SWR3-Land „306 verschiedene Gruppierungen mit zum Teil abgefahrenen Hobbys“, wie der Sender verlauten ließ. 2.000 der insgesamt 4.500 Tickets wurden schon am ersten Abend – dem Comedy-Teil des Programm-Angebots gelöst. Ihre Inhaber hatten die klassischen und neuen Blödeleien der Moderatoren Andreas Müller, Sascha Zeus, Steffi Haiber, Kemal Goga und Sebastian Müller einem Konzert der „Söhne Mannheims“ vorgezogen – und es nicht bereut, wie den „Zugabe!“-Rufen des Publikums zu entnehmen war.

Trotz der mehrstündigen Reise nach Neuwied und der umfangreichen Bühnenshow vor der malerischen Kulisse des Schlosses blieb den Vertretern der DRK-Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd zumindest während der Pause noch Zeit, sich auch mit anderen zu unterhalten. Mit Willibert Heinrichs vom MV Arnoldsweiler, etwa. Die Piktogramme auf den Windjacken hatten seine Gruppe als Hundesportler ausgewiesen. – Das in diesem Zusammenhang stehende, irritierende „MV“ stehe für „Mitglieds-Verein“, erklärte er. Und zwar als Mitglied im Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine.

Doch waren nicht nur die Vierbeiner Thema des Gesprächs. Dass er auch hier oben in Nordrhein-Westfalen, quasi an seinem Rande – Arnoldsweiler liegt bei Düren beziehungsweise zwischen Aachen und Köln – noch den Sender SWR3 empfangen könne, sei ein großer Glücksfall, schwärmte der Erste Vorsitzende des 1958 gegründeten Vereins. Er habe Andreas Müller schon ein paar Jahre zuvor live erlebt und genieße dessen Auftritt nun auch hier in Neuwied.

Nun, das taten auch die übrigen Zuschauer – insbesondere die aus Baden-Württemberg angereisten. Wer von ihnen noch in derselben Nacht zurückgefahren ist? Die von der DRK-Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd in jedem Fall. Sie waren am Freitag in der Früh um 4 Uhr wieder zu Hause …

(ca. 3.100 Zeichen; Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten)

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Adriana Rossi
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