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DRK-RHS-Info Nr. 20110731 DRK-Rettungshundestaffel Kreisverband Schwäbisch Gmünd Eignungstest bestanden Am vergangenen Sonntag, 31. Juli 2011, war die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes Schwäbisch Gmünd zu Gast beim Verein der Hundefreunde Söhnstetten. Dort richtete die Rettungshundestaffel Heidenheim einen Eignungstest aus, an dem auch vier Gmünder Teams teilnahmen. Am Ende stand fest: Alle hatten bestanden – mit einem traumhaften Gesamtnotendurchschnitt von 1,1. Damit ist die erste Hürde auf dem Weg der umfangreichen Ausbildung geschafft.
Schwäbisch Gmünd/Söhnstetten. „Jetzt fängt die Arbeit aber erst richtig an …“ Viel Zeit zum Jubeln ließen Doris Auchter und Kai-Uwe Weber den insgesamt sieben „Teams“ – wie die Einheiten der Vierbeiner mit ihren Hundeführern genannt werden –, nicht. Auch wenn sie sich freuten, dass alle Prüflinge den Test bestanden hatten. Doch die Bewerterin und der Prüfungsleiter wollten ebenso deutlich machen: „Der Anfang ist gemacht, die Basis geschaffen – nun müsst Ihr dranbleiben.“ Allerdings sind sich beide sicher: Die drei Heidenheimer und vier Gmünder Vertreter der DRK-Rettungshundestaffeln haben den nötigen Biß zum Weitermachen. Schließlich nötigt schon allein die Vorbereitung für den Eignungstest den zwei- und vierbeinigen Partnern einiges ab. Denn es braucht doch zahlreiche Spiel- und Übungsstunden, unendliche Geduld und kiloweise Leckerli, bis die Liste mit den 20 Prüfungspunkten nicht nur sicher und routiniert abgearbeitet werden kann, sondern zudem mit Noten bewertet werden, von denen wohl jeder Schüler träumt. Dabei sollen vor allem zwei Dinge festgestellt werden: Ist der Hund extrem ängstlich? Oder ist er gar aggressiv? Eigenschaften, die kein Tier haben darf, das später einmal in der Rettungsarbeit eingesetzt werden soll. Um dies zuverlässig beurteilen zu können, werden die Hunde zum Teil Situationen ausgesetzt, die ihnen in ihrem „normalen“ Leben vielleicht nicht unbedingt begegnen, oder vor denen sie sonst weglaufen würden. Dazu gehört beispielsweise, dass fremde Menschen auf sie zueilen und sie einkreisen. Oder dass sie ihre Führer auf Pfaden begleiten müssen, an deren Rand brennende und rauchende Gefäße stehen. Weiterhin gilt es, auch ungewohnte Materialien, wie Plastikfolien und Gitterroste, zu betreten und zu überqueren. Etwas unsicher dürfen die „Fellnasen“ bei all dem schon sein, aber das Vertrauen in ihre „Dosenöffner“ sollte größer sein als ihre Furcht vor dem Unbekannten. „In der Praxis werden sie ja auch immer wieder mit Sachen konfrontiert, die sie vorher vielleicht noch nie gesehen haben. Gerade deswegen müssen sich die Hundeführer und ihre Vierbeiner quasi hundertprozentig aufeinander verlassen können. Und das wiederum setzt eine sehr enge Bindung zwischen den Beiden voraus“, erklärt Katrin Baumann, die gleich mit zwei Hündinnen in der Gmünder Staffel aktiv ist. Doch trotz allen Ernstes – diese Botschaft war Doris Auchter und Kai-Uwe Weber nicht weniger wichtig: Das Ganze soll auch Spaß machen. Denn ist dies nicht der Fall, gibt es am Ende weder gute Rettungshunde noch gute -helfer. Und so wurde selbst am Testtag viel gescherzt und gelacht. Die erste Hürde zu der qualifizierten Ausbildung hatten Claudia Rapp mit „Inca“, Adriana Rossi mit „Diamond“, Nora Wartke mit „Chicco“ und Daniela Zink mit „Maddox“ genommen. Wer sich ebenfalls für diesen Bereich beim DRK interessiert: Weitere Informationen und zahlreiche Bilder über die Staffel können im Internet unter www.rettungshunde-gd.de eingesehen werden. (ca. 3.400 Zeichen; Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten)
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TEXT Adriana Rossi
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FOTO Thomas A. Jeschke
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REMS-ZEITUNG, 06.08.2011 |