DRK-RHS-Info Nr. 20110417

DRK-Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd

Vorführung in Schorndorf

Am vergangenen Sonntag, 17. April 2011, war die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbands Schwäbisch Gmünd in Schorndorf zu Gast. Im Rahmen des jährlich dort stattfindenden „Siechenfeldfestes“ zeigten insgesamt zehn „Fellnasen“ – darunter auch der geprüfte Flächen- und Trümmersuchhund „Assi“, was sie inzwischen gelernt haben. Während drei Vorführungen in der Steinwasenstraße erhielt das Publikum einen Einblick in die unterschiedlichen Ausbildungsniveaus der „Teams“, wie die Einheiten der Vierbeiner mit ihren Hundeführern genannt werden. Bei einigen Programmpunkten durften interessierte Zuschauer sogar aktiv dabei sein und so die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer hautnah erleben.

DRK-Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd; Foto: Thomas A. Jeschke

„Assi“ geht unter Anleitung von seinem Hundeführer Sefer Taraman auf einer Leiter „voran“.

Schwäbisch Gmünd/Schorndorf. „Super!“, „Fein gemacht!“, „Klasse!“ – In Schorndorf fanden die Vierbeiner der DRK-Rettungshundstaffel Schwäbisch Gmünd am vergangenen Sonntag neue Fans. Acht Hundeführer zeigten mit insgesamt zehn „Fellnasen“ die einzelnen Ausbildungsstufen. Selbst der jüngste Neuzugang „Chicco“ huschte schon durch einen kleinen Tunnel, wie das große Vorbild aller: „Assi“, ein geprüfter Flächen- und Trümmersuchhund. Seine „Kollegen“ stehen auf den Stufen zum Erfolg zwar noch etwas weiter unten. Doch sie arbeiten fleißig weiter Richtung Ziel der gemeinsamen Ausbildung: Eine eigene, einsatzfähige Staffel aufzubauen.

Das allerdings geht nicht von heute auf morgen. Die Ausbildung eines so genannten „Teams“ (Hund und Hundeführer) bis zur Prüfungsreife dauert etwa eineinhalb bis zwei Jahre. Und auch danach muss es seine Fähigkeiten immer wieder auf’s Neue durch eine jährliche Prüfung unter Beweis stellen. Das erfordert ständiges Üben. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass jedes Mitglied pro Jahr zwischen 500 und 1.000 Stunden in die ehrenamtliche Arbeit investiert.

DRK-Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd; Foto: Thomas A. Jeschke

Unter der aktiven Beteiligung einiger interessierter Zuschauer: „Assi“ überwindet unter Anleitung von seinem Hundeführer Sefer Taraman sogar deren Körper.
Fotos: Thomas A. Jeschke

Bislang wird die 1995 gegründete Rettungshundestaffel des DRK Kreisverbands Schwäbisch Gmünd nur bei Bedarf hilfsweise von anderen Staffeln angefordert. Dennoch kommen so jedes Jahr etwa 20 Einsätze – vorwiegend in den Regionen Aalen, Heidenheim, Schwäbisch Hall, Künzelsau und Göppingen – zusammen. Ausbilder Sefer Taraman wurde mit „Assi“ auch schon mehrfach zu internationalen Einsätzen gerufen, etwa nach einem Erdbeben.

Ansonsten aber wird in der DRK-Rettungshundestaffel Schwäbisch Gmünd speziell der Flächensuchhund ausgebildet. Beispielsweise um vermisste Personen in unwegsamen und unübersichtlichen Geländen aufzuspüren.

(ca. 2.700 Zeichen; Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten)

 

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Rems-Zeitung, 28.04.2011

REMS-ZEITUNG, 28.04.2011