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baz005 / 29. Januar / 1./2. Februar 1995 Neujahrsempfang bei der TSG Rohrbach Der Sportverein als „soziale Heimat“ Rohrbach – Zum ersten – und hoffentlich auch einzigen Mal fand der traditionelle Neujahrsempfang der TSG Rohrbach in der städtischen Turnhalle von Rohrbach statt. Nicht, daß die Turnhalle kein ehrenvoller Platz für diese am 29. Januar durchgeführte Veranstaltung gewesen wäre, aber es war eben nicht die gewohnte Umgebung. Normalerweise werden die Gäste nämlich in den Räumlichkeiten des Alten Rathauses von Rohrbach empfangen. Dort jedoch ... aber davon später. Zu Beginn des Neujahrsempfangs um 11 Uhr ließ es sich der Vorsitzende des Vereins Siegfried Michel nicht nehmen, die Gäste zunächst einmal persönlich zu begrüßen. In seiner anschließenden Rede kam dann auch zum Ausdruck, daß es ein besonderes Anliegen der TSG sei, ihren Mitgliedern eine „soziale Heimat“ zu bieten. Daß dieses Anliegen seine Berechtigung hat, zeigt der wachsende Zulauf des Vereins. Die Mitgliederzahl hat sich während der letzten 10 Jahre verdoppelt und geht stetig auf die 2000 zu. Dies hängt aber auch mit der schon bestehenden breiten Palette der TSG und ihren neuen Bereichsöffnungen zusammen. Während der offiziellen Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden wurde das große Engagement des Vereins und die Vielzahl seiner Freunde und Förderer erst richtig deutlich: Neben einigen Ehrenmitgliedern, darunter auch die Oberbürgermeisterin Beate Weber, befanden sich unter den Gästen desweiteren verschiedene Stadträte, Repräsentanten von Kindergärten, Schulen, Gesundheitskassen, Banken, Parteien und Verbänden. Der Erfolg der TSG Rohrbach liegt zum einen in der guten Zusammenarbeit all dieser Menschen begründet, zum anderen in ihrer zukunftsorientierten Haltung und Planung. Besagte Bereichsöffnungen wären aber auch nicht ohne die Vielzahl der ehrenamtlichen Mitglieder und deren Aufgaben, wie zum Beispiel Fortbildung im Gesundheitswesen, möglich. In der darauffolgenden „obligatorischen“ Rede der Oberbürgermeisterin wurde dies noch einmal bekräftigt. Sie sagte aber auch, daß die Unterstützung des Vereins durch die Stadt nicht als „Einmischung“, sondern als „Anregung“ zu verstehen sei. Das Rathaus Heidelberg gebe nur den Anstoß, dem dann die Zusammenarbeit der Bürger in den jeweiligen Stadtteilen folgen müsse. Beate Weber begrüßte daher auch den Ausdruck der „sozialen Heimat“ TSG Rohrbach. Er gelte vor allem den ganz kleinen und den älteren Bürgern, um deren rechtmäßigen Platz in der Gesellschaft zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wurde auch die 2. Runde der Stadtteilentwicklung Rohrbachs angesprochen. Neben der Verbesserung der Infrastruktur, der Erweiterung der Kindergartenplätze und der Pläne zum Bau von Wohnanlagen für Ältere, wurde die ebenso dringend anstehende Sanierung des Alten Rathauses erwähnt, wobei eben letztere der Grund für die Ausweichung des Neujahrsempfang in die städtische Turnhalle gewesen ist Dabei hoffte auch die Oberbürgermeisterin darauf, daß der Empfang 1996 wieder im Rathaus stattfinden wird. Nachdem der 95er Slogan „Gesunden Sport in einem gesunden Verein“ den offiziellen Teil der Veranstaltung beendete, wurde das kalte Büffet für eröffnet erklärt. Weitere Informationen über die TSG Rohrbach erhält man unter der Telefonnummer 06221/32348. (ca. 3.250 Anschläge)
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TEXT Adriana Rossi
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Badische Anzeigen Zeitung BAZ, 01./02.02.1995 |